Luma Island - Pirates
Detailinformationen
Pro/Contra:
| Kategorie | Pro | Contra |
|---|---|---|
| Spielspaß |
Multiplayer-Möglichkeit mit Freunden/innen gemütliche Atmosphäre: kein Game-Over, kein Zeitdruck, unbegrenztes Inventar niedliche Lumas, die man aufziehen und auf Abenteuer mitnehmen kann Rätsel und eine Spielwelt, in der man viel entdecken kann drei Schwierigkeitsgrade |
etwas repetitiv: die Quests sind sich oft sehr ähnlich, Rätsel wiederholen sich etc. |
| Pädagogik |
Kooperatives Spielerlebnis im Multiplayer-Modus Kombinieren verschiedener Materialien zu etwas Neuem Aufbauen einer eigenen, schönen Farm Man kümmert sich um seine Lumas Helfen wird belohnt Arachnophobie-Option in den Einstellungen (es werden dann keine Spinnen gezeigt) |
gewisser Gruselfaktor bei Gegnern (Gespenster, Spinnen, Skelette) |
Spielbeschreibung
„Luma Island“ ist ein Mix aus Farming- und Rollenspiel. Das Spiel beginnt damit, dass man direkt auf die Insel Luma kommt und dort mit einem kleinen Wohnwagen beginnt, sein neues Zuhause aufzubauen. Man erkundet die Gegend und entdeckt Höhlen, Tempel und eine nahegelegene Stadt. Diese wird alsbald von einem Erdbeben heimgesucht. Man hilft den Einwohner/innen in weiterer Folge beim Wiederaufbau und muss die Geheimnisse der Insel ergründen – mit der Unterstützung kleiner Fantasie-Wesen, den titelgebenden Lumas. „Luma Island“ ist vergleichbar mit anderen Vertretern des Genres ("Stardew Valley" und "Animal Crossing") - man erhält immer wieder neue Crafting-Rezepte, findet die Materialien dafür in der Spielwelt, muss Höhlen erkunden, in denen auch der ein oder andere Gegner zu erwarten ist und erhält Aufträge von Stadtbewohner/innen. Nebenbei kann man sich die eigene Farm aufbauen, viele Haustiere halten und schließlich auch die Lumas finden, sammeln und mit ihnen auf Erkundungstour gehen. Zwei Elemente lassen „Luma Island“ jedenfalls herausstechen: Es gibt keinen Hunger- und keinen Ausdauer-Balken sowie keinen Zeitdruck. Dafür gibt es einen Multiplayer-Modus: Bis zu vier Spielende können sich zeitgleich in einer Welt aufhalten und gemeinsam losziehen oder ihre Farm ausbauen.
Spielbewertung
"Luma Island" bietet ein entspanntes Spielerlebnis: Mögliche Frustrations-Faktoren sind von vornherein entfernt worden und für alles, was man tun kann, gibt es eine greifbare Belohnung. Selbst wenn man von einem der Monster (Skelett, Spinne, Fledermaus) getroffen wird, verliert man nur einige seiner Gegenstände, die man ganz einfach wieder aufheben kann. Es gibt kein "Game-Over": Tappt man in einer Höhle zu lange im Dunkeln, wird man an die Oberfläche teleportiert, die Monster können die Spielfigur niemals "töten". Es können zu jedem Zeitpunkt im Spiel alle Quests angenommen und alle Berufe ergriffen werden. Alles am Spiel lädt also dazu ein, die Beine hochzulegen und entspannt Zeit in der Welt zu verbringen. Dem ein oder anderen könnte der Gameplay-Loop, der sich irgendwann ergibt - Material abbauen, zur Werkbank laufen, zur Höhle laufen, Material abbauen, neues Item craften, in die Stadt laufen, Quest abgeben, Repeat - nach einer gewissen Zeit langweilig werden. Es gibt jedoch auch genug Rätsel und Geheimnisse in der Welt des Spiels zu entdecken, die man selbst ergründen muss. Diese Rätsel haben dann wieder einige Mechaniken und sind eine tolle Abwechslung vom sonst mitunter eintönigen Gameplay. Ein großer Pluspunkt sind die titelgebenden Lumas - die Sammellust beginnt, wenn man merkt, wie viele der niedlichen Tierchen es gibt und durch sie lassen sich Schätze und Geheimnisse in der Welt einfacher finden. Wie bei jedem Spiel dieser Art ist es auch eine große Motivation bei "Luma Island", das eigene Zuhause größer und schöner zu machen. Die Multiplayer-Funktion erlaubt es, all diese Aufgaben gemeinsam mit Freunden zu erleben. „Luma Island“ ist also insgesamt ein entspannendes, einfach zu verstehendes Spiel, das für alle ist, die eine atmosphärische und ruhige Spielerfahrung in einer schönen und kindgerechten Fantasy-Welt erleben möchten.


