Biped
Detailinformationen
Pro/Contra:
| Kategorie | Pro | Contra |
|---|---|---|
| Spielspaß |
kreativer Kooperationsmodus sorgt für großen Spielespaß beim Zusammenspielen innovative Steuerung und dadurch neuartiges Bewegungsgefühl ansprechendes, liebevoll gestaltetes Spieledesign tolle, herausfordernde Kooperations-Rätsel abwechslungsreich |
Relativ hohes Frustrationspotential aufgrund fehlender Hilfestellungen/Schwierigkeitsgrade und hoher Anforderungen Singleplayer-Modus bietet kaum Spielwert |
| Pädagogik |
Teamwork und gute Kommunikation werden gefordert und gefördert Die Hand-Augen-Koordination wird auf eine erfrischend neue Art und Weise trainiert Frei von jeglicher Gewalt |
Erfordert Geduld und eine gewisse Frustrationstoleranz |
Spielbeschreibung
Biped ist ein kooperatives Adventurespiel, in dem zwei kleine Geschwisterroboter aus dem All, namens Aku und Sila, beauftragt werden, ausgelöschte Leuchtfeuer auf der Erde wieder zu entzünden. Sind diese wieder erleuchtet, ist die Orientierung am Planeten wiederhergestellt und es kann zwischen den Orten teleportiert werden. Um ihre Mission zu erfüllen, müssen die beiden 8 unterschiedliche Levels (etwa Dschungel-, Wüsten-, Eis- oder Canyonwelt) mittels Geschicklichkeit, Zusammenarbeit und dem Lösen von Rätseln überwinden. Der Schwerpunkt des Spiels liegt dabei klar auf dem Kooperations-Modus, auch wenn es ergänzend eine Singleplayer-Option gibt. Das Besondere ist dabei die reine Fortbewegung mittels der Sticks am Spielcontroller (Testplattform PS5) und nicht, wie sonst üblich, über Bewegungskreuz und Knöpfe. Nur gemeinsam ist man stark, und so lassen sich die Herausforderungen ausschließlich durch ein abgestimmtes Vorgehen bewältigen: Knöpfe drücken oder Hebel bewegen löst ein Ereignis aus, das der zweiten Spielefigur hilft, voranzuschreiten und umgekehrt. Mit circa 3 Stunden Spielspaß, handelt es sich um ein Kurzspiel des Genres.
Spielbewertung
Biped ist ein liebevoll gestaltetes Kooperationsspiel, das einen erfrischend neuen Zugang zum Lösen der Rätsel gewählt hat, nämlich das Einbeziehen der Bewegungssticks am Spielecontroller (Das Spiel wurde auf der PS5 getestet). Die Sticks benötigen weit mehr Fingerspitzengefühl als das Bewegungskreuz am Controller, was die Geschicklichkeit beim Rätsellösen besonders herausfordert. So müssen etwa die namensgebenden 2 Beine der Roboter teilweise einzeln angesteuert und bewegt werden. Der Schwierigkeitsgrad steigt dabei kontinuierlich an. Wo man zu Beginn vor allem noch mittels Knöpfe drücken und Hebel bewegen Ereignisse auslöst, wird in späteren Levels die Zusammenarbeit auf die Probe gestellt. So muss man in einem Wasserlevel etwa Roboter, die auf einem kaputten Boot gestrandet sind, mittels koordiniertem Abschleppen retten, da man durch ein Seil miteinander verbunden ist. Das macht das Kurzspiel (ca. 3 Stunden Spielespaß) sehr kurzweilig. Einziger Wermutstropfen ist, dass das Spiel beim Testen kleinere Bugs aufgewiesen hat und, dass der Einzelspielermodus im Vergleich weit weniger Spaß macht als der Zweispielermodus.


